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Polizei legt Stadtbusse in Nienburg still
Lotti
NIENBURG (mie) – Aufgrund eines Hinweise aus der Bevölkerung kontrollierte die Polizei Nienburg am Donnerstagabend, 13.08.15, den City-Treff in der Leinstraße. „Bürger hatten uns über verkehrsunsichere Reifen bei einem Linienbus informiert“, führt Polizeisprecherin Gabriela Mielke aus.

Gezielt überprüften die Beamten der Verfügungseinheit drei Linienbusse. „Das Ergebnis war erschreckend – bei allen drei Fahrzeugen mussten Mängel festgestellt werden“, so Mielke. Bei einem älteren Citybus waren die Beanstandungen so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Der rechte hintere Reifen war an der Flanke durch häufige Bordsteinberührungen bis zum Reifengewebe stark abgenutzt und die Karkasse sichtbar. Zusätzlich wies der innere Reifen der Zwillingsbereifung kein Profi mehr auf. „Ein unkalkulierbares Risiko – der Reifen hätte jederzeit platzen können“, ergänzt die Polizeisprecherin.

Bei dem Bus fehlte der Nothammer und das Erste-Hilfe-Material konnte nicht ausgehändigt werden, weil die Verwahrung abgeschlossen war. Diesen Umstand gab es bei jeden der drei überprüften Citybusse. Das Erste-Hilfe-Material war weggeschlossen und den Schlüssel hatten die Fahrer nicht dabei. Diese Verstöße kosteten den Fahrern je 15 Euro.

Auf den 41-jährigen Fahrer des aus dem Verkehr gezogenen Busses kommen 90 Euro Bußgeld und ein Punkt zu. Der verantwortliche Firmenchef aus Hannover wird sich mit Bußgeld in Höhe von etwa 200 Euro und einem Punkt verantworten müssen.

Quelle: wesersnack.de

---

Änderung Mod: Die Formatierung war durcheinander geraten, habe sie wieder angepasst.
Bearbeitet von Busfreak am 18.08.2015 13:14
 
Busfreak
Auch im Radio wurde heute davon berichtet, z. B. bei "Hit"radio Antenne.

Busfreak
 
Busfreak
...und mit Bildern im Gesichtsbuch:

http://highwaynews.eu/2015/08/17/ni-l...m=facebook

Busfreak
 
Fabian Monden
UnglaublichSadShock.Da hätte sonst was passieren können.Schön,das es noch Menschen gibt,denen nicht alles egal ist.
 
Schlitzohr 0815
Das ist ja alles gut und schön oder auch nicht. Aber ich würde sagen, das da der TÜV,Dekra oder sonst wer, der die Busse alle 3 Monate untersucht auch nicht ganz unschuldig an der Sache ist. Denn das der Zwillingsreifen ne Glatze hatte, geht nicht von heute auf morgen und das der innerhalb von drei Monaten runter gefahren wird kann ich mit auch nicht vorstellen. Und wenn ich lese, es hat ein Nothammer gefehlt, ach wie lächerlich. Wie oft steige ich in einen Üstra Bus oder Regio Bus ein wo auch im hinteren Bereich einer oder sogar zwei fehlen. Wer glaubt denn das da heute einer geklaut wird und das der gleich morgen durch einen neuen ersetzt wird. Da kann ich nur an die Jugendlichen appelieren die sollen die Dinger hängen lassen und nicht als Sammlerstück mitnehmen. Und bei der Üstra kommt der Fahrer auch nicht an das Erste Hilfe Material ran. Dann müßten die ja auch alle 15 € bezahlen. Im Notfall hätte mann ja auch die Scheibe einschlagen können oder jemanden anrufen der diese Kästen öffnen kann.Shock
Ich finde es manchmal alles ganz schön übertrieben was bei solchen Untersuchungen heraus kommt. Wir haben es ja vor ein paar Wochen im Raum Hildesheim gesehen. Weil bei einem Bus etwas Öl tropfte wurde der Bus gleich stillgelegt. Ich habe Jahrelang auf einer Tankstelle gearbeitet was mir da an Pkw´s unterkamen die getropft haben, das gibt es nicht. Wenn es danach geht müssten mindesten 40% unserer Autos stillgelegt werden weil am Motor und Getriebe verölt sind. Shock
Bearbeitet von Schlitzohr 0815 am 19.08.2015 10:33
 
812er
Ein Fahrer hat eben nun mal die Pflicht an die Erste-Hilfe-Einrichtung gelangen zu können, dabei spielt es absolut keine Rolle wie es bei einem anderen Unternehmen aussieht. Es ist völlig verständlich, dass das Unternehmen hier zur Rechenschaft gezogen wird, was solche Dinge anbelangt. Und da braucht man auch nicht wie im Kindergarten mit "Ja, aber der andere macht das auch!" anfangen. Einer ist immer der, der als erstes die "Popo"karte gezogen hat. Und wenn sich die Unternehmen nicht daran halten, dann müssen sie eben früher oder später mit Konsequenzen rechnen - egal ob RegioBus, Üstra oder deren Subs!
 
waldschrat
Zitat:
Dann müßten die ja auch alle 15 € bezahlen. Im Notfall hätte mann ja auch die Scheibe einschlagen können oder jemanden anrufen der diese Kästen öffnen kann.

Zitat Ende....

Ohne Worte ... ;-)
 
holger7713
Kennt wer den Spruch?:
Wenn man keine Ahnung hat, dann besser mal die Fresse halten Grin
Bei allen Bussen (auch in Nienburg) sind die Notgerätefächer verschlossen.
Vorteil, es wird nicht ständig der Inhalt geklaut bzw. es muss nicht dauert überprüft werden, ob die Sachen vollständig sind.
Bei ALLEN Bussen kommt man aber doch an das Notgerätefach dran!!!
Aufkleber eindrücken (eine Art Versiegelung) und dann die geklettete Klappe rausreißen.
Dabei geht bis auf den Aufkleber NIX kaputt. (Citaro)
oder man drückt die dünne Plexiglasscheibe ein (Solaris)
SOOOOOOOOOOOOOOO ist es vorgesehen!!!!
Bei den ganz alten Bussen hat man eine Scheibe eingeschlagen und ist an die Notgeräte gekommen.
Das kommt doch eh nur alle 10 Jahre mal vor, dass man da dran muss. Da wird die Scheibe eben getauscht. Füher wurden aber auch fast nieee Busse "auf Strecke" kontrolliert.
Im Notfall kommt der Funkwagen und schließt die Fächer auf.
Fakt ist: Wenn man ganz schnell an den Verbandkasten muss, oder an die Warnleuchte in dem Fach, dann kommt JEDER Busfahrer da SOFORT dran und es muss keiner verbluten.
Das müssten aber doch fast alle Bus-Spezialisten HIER in DIESEM Forum wissen?
DAS gehört für mich zum Hobby mit dazu.
und ich will hier weisgott jetzt keine abgefahrenen Reifen schön reden....
DAS gehört zu jeder Abfahrtskontrolle des Omnibusfahrers. Und DA fände ich den Punkt in Flensburg dann auch wesentlich angebrachter, als beim Chef, der sich dummerweise auf das unzuverlässige Fahrpersonal verlassen hat.

Gruß Holger
Bearbeitet von holger7713 am 19.08.2015 18:54
 
8596
Der Chef bzw. Betriebsleiter trägt aber die Verantwortung und muss die notwendigen Mittel für neue Reifen usw. bereitstellen.
In einer Zeit, wo leider nur billig, billig, billig zählt, wird da gerne und zu oft geknausert. Sad Angry
Insofern ist der Punkt gerechtfertigt.
Nicht immer alles auf die Fahrer abschieben.
Die sind das schwächste Glied in der Kette und riskieren ihr eigenes Leben.
Sicher nicht nur aus Langeweile oder Desinteresse....
 
Wisast
Da möchte ich aber nun gerne wissen, ob es ausreicht, wenn der Fahrer bei einer Kontrolle einfach den Aufkleber eindrückt, bzw. die Plexiglasscheibe eindrückt und so dann das Erste Hilfe Material den Beamten vorlegen kann.
Oder muss der Fahrer den Schlüssel im Fahrzeug mitführen, um den Erste Hilfe Kasten ohne die Zerstörung von Aufklebern oder Plexiglasscheiben vorlegen zu können?
Gruß Stefan
______________________________________________
Ein richtiger Üstra Bus ist beige !
 
holger7713
Der Fahrer muss an die Sachen drankommen können. Logo.
Hat er keinen Schlüssel, so kann er durch genannte Maßnahmen (Kleber eindrücken etc.) an das Fach.
Ist der Fahrer mal "Ohnmächtig", oder "Bewusstlos", so müssen ja auch Fahrgäste an die Verbandkästen kommen können. Das dürfte aber auch die Polizei wissen.
Auf den Piktogrammen im Bus steht das aber auch geschrieben!!!
Ich war ja nicht dabei und die Zeitungen übertreiben ekelhaft!!!
Aber sollte der Fahrer es nicht gewusst haben, wie man an die Sachen kommt, dann ist er eben nicht nur schwächstes Glied in der Kette, sondern auch Dümmstes Cool
Jeder Führerscheinbesitzer hat gelernt, dass er für den Zustand der Reifen verantwortlich ist.
Der Führer des Fahrzeugs hat Sichtkontrolle Reifen zu machen. Ende aus Micky Maus.
Diese Aufgabe wurde nun einmal auf den Fahrer geschoben. ER ist der Profi. Er ist an dem Tag der Chef im Bus. Alle reden immer von der so verantwortungsvollen Aufgabe des Omnibusfahrers.
Die morgendliche Reifenkontrolle gehört eben mit dazu!!!
Das Fahrer Streß haben, nicht gut bezahlt werden, früh aufstehen müssen und einen echt harten Job haben, hab ich nicht vergessen!!! Aber Sicherheit steht eben an erster Stelle. Was spricht denn auch dagegen, einmal um den Bus zu gehen und sich die Reifen vernünftig anzuschauen? Das dauert doch keine 5 Minuten!!!
Hab ich selber 11 Jahre JEDEN TAG gemacht!!!
 
Schlitzohr 0815
Lieber Holger. Ich finde es schade das du ein Mann bist. Wärest du eine Frau würde ich dich für deine ausführliche Antwort Küssen. Du hast mir aus der Seele gesprochen. Aber daran sieht man das es immer Leute gibt, die vom tuten und Bl.... keine Ahnung haben aber sich immer künstlich aufregen müssen.PfftAngry

Ich habe mich mal bei jemanden da erkundigt der sagte mir das die Fächer mit einem Vierkantschlüssel(Loch)zu öffnen sind und wenn ein Fahrer diesen Schlüssel nicht hat tut er mir leid dann kann er nicht mal die kleinste Türstörung beheben und muß nach Mama und Papa rufen. Die Schlüssel gibt es in fast jedem Baumarkt für 2,99€ zu kaufen. Da laufen garantiert schon die kleinen Kinder mit rum und son Busfahrer kann sich den nicht leisten? Und kommt mir jetzt nicht mit der Äußerung dafür ist der Arbeitgeber zuständig wenn mir was an meinem Beruf liegt, dann habe ich diese 2,99€ auch noch übrig.Pfft
Bearbeitet von Schlitzohr 0815 am 19.08.2015 20:22
 
8596
Unstriitig haben die Fahrer ihre Pflichten zu erfüllen.
Aber die Strafen bzw. Bussgelder wurden von der Polzei verhängt, nicht von i.-welchen Busfreaks. Cool
Oder wollt Ihr behaupten, die Behörden haben auch keine Ahnung von ihrem Fach...

Und für Unternehmer, die Fahrzeuge in einem solchen Zustand einsetzen, habe ich absolut kein Verständnis!
Deshalb steige ich auch in die Fahrzeuge bestimmter Firmen nicht mehr ein und benutze keinen "Fernstuss".
Da ist das Risiko technischer Mängel oder übermüdeter Fahrer infolge Lenkzeitüberschreitungen viel zu groß...

Es ist echt traurig, wie einige versuchen, diese Vorfälle herunter zu spielen... Angry Sad
 
Schlitzohr 0815
Ich muß Dir recht geben wenn du sagst das die Fahrer ihre Pflichten erfüllen müssen wenn Sie das aber nicht tun ist das Ihre Sache. Es gibt leider immer schwarze Schafe egal bei welcher Firma oder Branche. Es ist auch vollkommen richtig das nicht wir Freaks das festlegen sondern die Behörden. Aber ich kann dir nur sagen das der Bus mit den Schadhaften Reifen in eine Werkstatt gebracht wurde und das der dortige Meister das Schließfach mit diesem Schlüssel öffnete und die Beamten dumm aus der Wäsche schauten als Sie sahen wie leicht das Fach zu öffnen war. Soviel zu unseren Beamten. Du "Schrader 96" bist davon ausgenommen. Und Du erzähl mir nicht das du noch nie Überstunden gemacht hast wenn dein Chef dich darum gebeten hat. Soviel zu Übermüdung und Lenkzeitüberschreitung. Für mich ist die ganze Sache ein Witz bis auf die Reifen.
Daran sehe ich nur wie alle beteiligten überreagiert haben.Pfft
 
8596
Ich bezog mich auf die Reifen, nicht auf die Fächer.
Und wenn ich im Büro wegen Übermüdung auf die Tastatur falle, gefährdet das keine anderen Menschen. Pfft
Das ist der entscheidende Unterschied.
Und das sieht der Gesetzgeber genauso.
 
Schlitzohr 0815
Weist du denn überhaupt ob der Unternehmer von den Defekten Reifen wusste? Wenn nicht würde ich vorsichtig sein mit solchen Äußerungen. Wenn die Fahrer schon bei der Abfahrt so schlampen und keine Kontrolle machen kann es ja genauso gut sein, das Er davon gar nicht in Kenntnis gesetzt wurde.

Auf Grund dieser schlechten Pressemitteilungen wurde das Unternehmen heute von der Regio Bus überprüft und zwar die Fahrzeuge die für die Regio laufen und zwar ohne Beanstandungen. Liebe Tüte.Grin

Ja und ist ja das Problem. Der "Gesetzgeber". Und solange wie der sagt, das man in dieser Branche 3mal die Woche 15 Std und 3mal die Woche 13 Std Schichtzeit haben darf ist das ja mit der Übermüdung kein Wunder. Zu der Schichtzeit kommt ja dann auch noch der Weg zur Arbeit und wieder zurück dazu und dann noch im Sommer bei über 30 Grad da bist ja schon kaputt bevor du überhaupt angefangen hast. Und das Personal das ist Nienburg fährt, kommt den größten Teil aus Hannover oder noch weiter weg her.
Es ist auch meiner Meinung ne sauerrei, das Ärtze eine Notschicht von 48 Std machen dürfen. Solche Gesetze müssen verboten werden was meinst was einem da alles passieren kann als Patient.Sad
Bearbeitet von Schlitzohr 0815 am 19.08.2015 21:49
 
8596
Das Gesetz sieht vor, dass ein Unternehmer örtliche Betriebsleiter benennen kann.
Somit muss er nicht persönlich in allen Betriebsstellen die Fahrzeuge inspizieren...

Aber ein Verantwortlicher muss da sein und den Betrieb unter Kontrolle halten, auch wenn die (oder einige) Fahrer schlampen.
 
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