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E-Busse sollen Fahrverbote in Hannover verhindern
SteinhuderMeerBahn
Aus der HAZ:
Die Üstra hat bereits mehrere Busse mit reinem Elektroantrieb im Einsatz, die Hälfte der Flotte fährt mit kombinierter Hybrid-Technik. Jetzt will auch RegioBus erstmals im Überlandbetrieb Busse mit Plugin-Hybrid-Antrieben einsetzen. In den Städten sollen sie komplett elektrisch fahren. Ob das reicht, um Fahrverbote für Diesel abzuwenden?

Hannover. Wegen dreckiger Atemluft droht Hannover eine teure Klage von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Zwar ist jetzt ein Gespräch zwischen DUH und Stadtspitze anberaumt, um Lösungen aufzuzeigen. Umwelthilfen-Geschäftsführer Jürgen Resch hat aber in dieser Woche gegenüber der HAZ gesagt: „Uns reichen keine Mooswände oder die Ankündigung irgendwelcher Modell-Elektrobusse.“ Stattdessen erwarte man einen Plan, wie etwa die Bus- und Taxiflotten in der Stadt auf emmissionsfreien Elektrobetrieb umgestellt werden können.
Hoffnung in Hannover
Bei den politisch Verantwortlichen löst das Hoffnung aus. „Hannover ist deutschlandweit führend etwa beim Einsatz von Hybridbussen im Stadtbusverkehr“, sagt Regions-Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Zudem starte im kommenden Jahr ein innovatives Projekt, erstmals auch Überlandbusse mit modernen Plugin-Hybrid-Motoren einzusetzen. Sensoren erkennen, wann sie in Hannovers Umweltzone einfahren, und schalten dann automatisch von Diesel auf Elektrobetrieb um. Die Region will den Politikern vorschlagen, die Fahrzeuge auf der Regiobus-Sprinterstrecke nach Gehrden einzusetzen - auch im Gehrdener Stadtgebiet sollen sie dann mit E-Antrieb fahren.
Bereits 2013 hatte die Üstra begonnen, Busse mit kombiniertem Diesel- und Elektroantrieb (Hybrid) anzuschaffen. „Anfangs wurden wir belächelt - heute nicht mehr“, sagt Dezernent Franz. Inzwischen fährt exakt die Hälfte der 136 Üstra-Busse mit Hybrid-Antrieb. Europaweit sei man die erste Großstadtregion, die so intensiv auf E-Mobilität im ÖPNV gesetzt habe“, sagt Franz. Seit 2016 fahren drei Üstra-Busse ausschließlich E-Antrieb auf der Ringlinie 100/200. „Dieses Projekt wird jetzt ausgeweitet, zunächst auf der Ringlinie, dann auch auf der 121er-Linie, die unter anderem in der Sallstraße fährt“, sagt Franz.
Viele Grüße
Steini

Busfahrer ist das Höchste, was ein Mensch werden kann
 
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